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Your Adventure: die Demo, von der ihr eigener Entwickler abrät

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Dieselbe Frage nach dem Pronomen im Charakter-Editor ließ einen Spieler das Spiel schließen, ohne dass er je in einen Kampf kam – und brachte einen anderen an denselben Bildschirm zurück, um mehr Auswahl zu verlangen.

Drei Welten, eine Figur, kein festes Geschlecht

Die Shop-Seite beginnt mit einem seltsamen Hinweis: Diese Version ist veraltet, und wer sie liest, solle stattdessen nach der neuen Demo eines Spiels namens TeleCollision suchen – größer und mit mehr Inhalt. Der Laden selbst rät davon ab, das zu spielen, was er bewirbt.

Noch ehe die erste Karte lädt, entscheidest du, wer du sein willst: Du wählst ein Pronomen für die Figur und baust dir eine Weltraumprinzessin, eine Kriegerin, eine Büroangestellte oder eine Turnierkämpferin, halb Engel, halb Dämon. Danach wählst du eines von drei Szenarien – ein mittelalterliches Königreich voller finsterer Geheimnisse, eine Raumstation in den Tiefen des Alls voller Krawallbrüder oder eine Schule für Leute mit übernatürlicher Gabe – und der Rest wird zur Kreuzung von Geschichten: einen Mord in einem Weltraumzug verhindern, sich in ein übernatürliches Wesen verlieben, die Dreiheit der Realitäten retten oder einfach von einem Handlungsstrang in den nächsten springen.

Der Kampf verlangt das richtige Timing eines Befehls, gegen seltsame Gegner und Bosse mit noch seltsameren Namen, und selbst die Sound-Credits erzählen einen Witz: Ein Teil des Soundtracks stammt von jemandem, der laut der Seite selbst nicht komponieren kann, der Rest von jemandem, der es kann. Unterwegs begegnen dir ein kleiner Cowboy, der einfach im Leben vorankommen will, und eine Parodie auf Reality-Fernsehen – Spuren eines Projekts, das zuerst seinen Macher unterhalten sollte und erst danach ein Publikum ins Visier nahm.

Ein falsch eingereichter Upload trennte das Spiel von seiner eigenen Fortsetzung

Die Beiträge des Studios, in der ersten Person von dem Menschen verfasst, der alles allein macht, erklären, warum diese Seite zurückblieb. Im September 2022 schreibt der Autor, er habe eine Zeit lang nichts veröffentlicht, weil er krank geworden sei und das Projekt angehalten habe; zurück an der Arbeit nahm er den Umbau des Eröffnungsabschnitts wieder auf, der in der übernatürlichen Schule spielt.

Im März 2023 schreibt er Daniel die Musik der Abschnitte zu, schätzt die neue Demo auf 75 % fertig und gibt zu, dass der Charakter-Editor mehr Zeit gefressen hat als vorgesehen – er selbst ließ sich von den Optionen mitreißen, die er immer weiter hinzufügte. Im Dezember desselben Jahres verrät er, warum der Umzug auf eine andere Adresse so lange dauerte: Als er erstmals ein Spiel beim Shop einreichte, meldete er diese Demo als Anwendung an statt als Demo – ein Fehler, der das Projekt, das inzwischen TeleCollision heißt, zu einer eigenen Seite zwang. Dort, nicht hier, erschien die Videovorschau, die Daniel gemacht hat.

Im Januar 2024 teilt er mit, dass die versprochene Veröffentlichung ausfiel, weil das Leben dazwischenkam und noch Inhalt fehlte; im März kündigt er schließlich die überarbeitete TeleCollision-Demo als online an, mit neuem Kampf, neu gebauten Abschnitten und Rätseln, die es auf dieser Seite nie gab.

Wer geblieben ist, wünscht sich mehr Auswahl bei der Figur

Bei denen, die das Spiel empfehlen, zieht sich ein Faden durch alles: der Bildschirm für die Figurenerstellung. Wer vier Stunden gespielt hat, hebt die Vielfalt der Figuren und einen Kampf mit genauem Timing hervor, gestützt von einer Grafik, die den Angriffsanimationen Leben einhaucht – und erinnert im selben Atemzug daran, dass die Anpassung noch begrenzt ist, schließlich ist das nur eine kleine Demo.

Jemand, der kaum angefangen hatte, bittet den Entwickler am 3. August 2021 um einen Ork-Look für die Liste der Optionen – ein Zeichen dafür, dass die Anpassung auch begrenzt schon fesselt. Ein spanischsprachiger Text mit vierzehn Stunden Spielzeit lacht mehr als einmal über die Geschichte und nimmt einen hässlichen Fehler in Kauf – das Spiel schließt sich von selbst, wenn man den falschen Gegenstand im Inventar wegwirft –, weil der Rest leicht genug wirkt, um das aufzuwiegen.

Wer als Kurator einer eigenen Steam-Liste schreibt, vergleicht am 30. Juli 2022 die Pixelgrafik und die Musik mit einem in RPG Maker gebauten Spiel und rechnet dem Humor den eigentlichen Grund zu, trotz des einfachen Kampfs weiterzuspielen. Wer eine Stunde zum Schreiben brauchte, hebt hervor, dass die Tutorials so oft wiederholt werden können, wie es nötig ist, um das Timing des Befehls zu treffen – eine kleine Sache, die dieser Person die Geduld mit dem Tempo des Spiels rettete. Selbst wer am meisten lobt, erinnert ohne Klage daran, dass dies nur der Anfang eines Projekts ist, das noch lange eine Baustelle bleiben würde.

89 mochten esVery Positive11 nicht

Dieselbe Eingangsfrage, die abschreckt und anzieht

Auf der anderen Seite desselben Bildschirms steht die Klage, die die meisten Leute hilfreich fanden: Eine Person erzählt, sie habe das Programm an der Stelle geschlossen, an der das Spiel nach dem Pronomen fragt – samt Optionen außerhalb der grammatischen Norm –, am 3. August 2021, ohne in den ersten Kampf zu kommen. Es ist dieselbe Frage, die ein paar Zeilen vorher jemanden dazu brachte, mehr Optionen zu verlangen: In dieser Demo wirkt die Figurenerstellung für die einen als Lockmittel und für die anderen als Notausgang.

Am häufigsten geht es allerdings um die Steuerung. Wer eine Stunde gespielt hat, nennt das Spiel nischig und bezeichnet die fehlende Tastenbelegung als das zentrale Problem, ohne den Rest zu verdammen. Ein am 31. März 2026 veröffentlichter Text beschreibt die Oberfläche als wenig intuitiv und sagt, der gute erste Eindruck sei zusammengefallen, sobald die Steuerung ins Spiel kam. Das härteste Urteil von allen lässt nichts stehen: Es greift die Grafik an, nennt den Soundtrack repetitiv, findet den Kampf ermüdend und hält die Zufallsbegegnungen für zu häufig – eine Abrechnung, veröffentlicht am 9. August 2021.

Auf Türkisch, mit einer registrierten Stunde, mischt ein weiterer Bericht beide Frustrationen: Er hängt beim Öffnen des Inventars, beklagt die Tastatur als einzige Möglichkeit zu spielen und schildert, wie nach einem Tod ein Schlüssel verloren war und er in einem Raum ohne Ausgang feststeckte – und lobt doch im Abgang die Figuren, die Dialoge und die Geschichte, die er gesehen hat.

Für wen diese Demo taugt – und wer gleich zum neuen Namen greifen sollte

Wenn du gern eine Figur von Grund auf baust und es dich nicht stört, nur den Keim einer größeren Geschichte zu sehen, liefert diese Demo drei neugierig machende Anfänge und einen Kampf, der Aufmerksamkeit verlangt und keine Reflexe. Wenn dein erster Griff in einem neuen Spiel die Tastenbelegung ist: Diesen Bildschirm gibt es hier einfach nicht, und die Geschichte der Klagen – auf Englisch wie auf Türkisch – zeigt, dass das Hindernis selten die Erzählung ist, sondern die Schicht zwischen Spieler und Spiel.

Und wer das alles gelesen hat und auf mehr hoffte, muss sich nicht mit einer in der Zeit stehengebliebenen Demo zufriedengeben: Derselbe Entwickler hat das Projekt weitergeführt, es TeleCollision genannt und später die Version online gestellt, nach der die Seite dieses Spiels selbst zu suchen empfiehlt.