Gravity Circuit: Der letzte Soldat eines Krieges, der längst vorüber sein sollte
Es wird nicht mehr verschenkt · es kostet wieder 18,68 US$
Im Shop ansehen ↗Diese Seite bleibt als Eintrag dessen, was verschenkt wurde.
Die Verfügbarkeit kann je nach Region unterschiedlich sein.
Derselbe Greifhaken, der Kai durch die Level schleudert, ist der Punkt, an dem ein Teil derer, die das Spiel ausprobiert haben, aufgehört hat zu spielen.
Ein vergessener Soldat gegen die Armee, die er längst besiegt hatte
Jahrzehnte nach dem Sieg über die Virus-Armee wird Kai zurück in den Dienst geholt. Der alte Feind steigt aus den Schatten, mit einem einzigen Plan: der Weltherrschaft für die verbliebenen empfindungsfähigen Roboter. Den Wächterschwadronen bleibt niemand mehr, den sie aufbieten könnten, und so wenden sie sich an den einzigen Kämpfer jenes Krieges, der noch steht — und Kai sagt zu, ausgerüstet mit den Kräften, die dem Spiel seinen Namen geben, dem Gravity Circuit.
Die Solokampagne umfasst 12 Level, und jedes prüft eine eigene Mischung aus Kampf und Fortbewegung gegen sein eigenes Aufgebot an Gegnern und Bossen. Kai kämpft auf kurze Distanz: Er lädt Energie in die Fäuste, schleudert weg, wer ihm im Weg steht, und nutzt denselben Haken, der ihn durch die Kulisse zieht, um Stacheln und Abgründe zu überwinden. In den Leveln stecken Zivilisten, die gerettet werden wollen — jede Rettung schaltet eine neue Kraft frei —, dazu Geheimnisse für alle, die den Hauptweg verlassen.
Kai kämpft im Nachfolger nicht allein
Das Studio Domesticated Ant Games hat die Fortsetzung bereits bestätigt: Gravity Circuit 2 erscheint 2027 für den PC und stellt Kai einen neuen Helden zur Seite, Cable. Zum dritten Jahrestag des ersten Spiels folgte ein weiterer Name aus dem Nachfolger, Jet, samt einer Hörprobe aus dem Soundtrack seines Wasserlevels.
Die Schuld bei Mega Man, mit Zinsen beglichen
Der Vergleich, der auf der wohlwollenden Seite am häufigsten fällt, ist immer derselbe: Mega Man X, Mega Man Zero. Nicht als Kopie, sondern als gut verwaltetes Erbe. Wer 13 Stunden mit dem Spiel verbracht hat, nennt die Inspiration offensichtlich und findet, dass das Studio viel daraus gemacht hat: einprägsame Bosse, ein Schwierigkeitsgrad, der zwischendurch nervt, am Ende aber zufriedenstellt. Ein anderer Spieler, mit 7 Stunden am 18. September, hebt die Vielfalt der Animationen für Kräfte, Figuren und Gegner hervor und kürt eine Nebenfigur, Kernel, zum Liebling — so sehr, dass er sich den Soundtrack heruntergeladen hat, um ihn außerhalb des Spiels zu hören.
Auch das Lob für die Bewegung wiederholt sich. Ein Text nach 14 Stunden beschreibt die Mischung aus Haken und dem Packen von Gegnern als klugen Weg, den Leveln Rhythmus zu geben, und erzählt, jede Kulisse nach Geheimnissen, Rettungen und Kräften abgesucht zu haben, allein aus Freude am Finden. Wer auf 49 Stunden kam, die längste Spielzeit auf der wohlwollenden Seite, nennt die Steuerung flüssig und geschmeidig und verlangt mitten im Lob etwas, das dem Spiel noch fehlt: brasilianisch-portugiesische Untertitel. Dasselbe Bauteil taucht dort auf, wo es nicht hingehört: im Bericht von jemandem, der nur eine Stunde spielt und sich schon über den Haken ärgert, der über Abgründe und Stacheln hinweghelfen soll — und der stur nach vorn zielt, wenn der Spieler die Diagonale verlangt.
Der Haken, der nicht dorthin zeigt, wohin ihn der Spieler schickt
Die häufigste Klage der Gegenseite hat einen Namen: den Haken. Ein Spieler mit weniger als einer Stunde Spielzeit vergibt die niedrigste Note des Stapels und fasst die Seilsteuerung als kaputt zusammen. Ein anderer, ebenfalls bei 1 Stunde, bleibt schon im ersten Level hängen: Er findet den Wandsprung nicht, den die Passage verlangt, sucht irgendwo im Spiel nach einer Anleitung und findet keine. Ein Dritter, dieser mit 6 Stunden und damit mehr Zeit als die meisten Kritiker, geht über den Haken hinaus und benennt eine Ironie: Das Spiel heißt Gravity Circuit und lässt den Spieler an keiner Stelle wirklich Schwerkraft manipulieren. Ein Name, der eine Kraft verspricht, die das Spiel nicht liefert.
Es ist dasselbe Bauteil, das der wohlwollende Text nach einer Stunde schon angeführt hatte, obwohl er das Spiel empfiehlt: Für die Kritiker ist der Haken nicht bloß unbequem, er versagt von allein, schiebt den Spieler in Löcher und kostet ein großes Stück Energie für einen Fehler, den der Spieler nicht gemacht hat. Der Doppelsprung hilft, das Problem zu umgehen, so schildert es, wer im Spielen zu diesem Schluss kam — aber erst, nachdem die Geduld mit dem Seil schon aufgebraucht war.
Wer über den ersten Stolperer hinwegkommt, und wer nicht
Die Trennlinie zwischen den beiden Stapeln verläuft nicht zwischen Mögen und Nichtmögen, sondern danach, wie viel jemand dem Haken nachsieht und ob er das Weiterspielen für lohnend hält. Wer diese erste Reibung aushält, erreicht die Level, denen gleichermaßen Lob gilt: einprägsame Bosse, Geheimnisse, ein Soundtrack, den Leute aus dem Spiel mit hinausgenommen haben. Wer sie nicht aushält, hört innerhalb der ersten Stunde auf — so zeigen es die kürzesten Texte der Gegenseite, fast durchweg am Start festgemacht. Gravity Circuit verlangt keine unbegrenzte Geduld, es verlangt eine bestimmte: mit einem Seil, das danebenzielt und den Spieler dafür zahlen lässt. Wer diese Geduld schon bei einem anderen Plattformer aufgebracht hat, erkennt den Pakt wieder; wer nie, spürt denselben Stolperer gleich im ersten Level.