Benachrichtigt mich

Der Krieger, der Unitys Laufzeitgebühr davonlief

STEAM
DAUERHAFT GRATIS BEI STEAM

Ohne Frist: Es bleibt im Katalog, bis der Shop es entfernt.

Bei Steam holen ↗

Geholt wird es in deinem eigenen Shop-Konto; Clairo holt es nicht für dich.

Die Verfügbarkeit kann je nach Region unterschiedlich sein.

Zwölf Level Wandlauf, ein Greifhaken und Schüsse in Zeitlupe bilden ein Projekt, das der Entwickler nach eigener Aussage nicht weiter aktualisieren will.

Von Unity zu Unreal – allein, in vier Monaten

Fire&Fly trägt gleich in der eigenen Store-Beschreibung ein ungewöhnlich offenes Geständnis von LazyDonkey, dem Studio hinter dem Spiel: Nach der Sache mit der Laufzeitgebühr der Engine habe man Unity verlassen und sich vier Monate lang ohne Team auf eigene Faust in die Unreal Engine eingearbeitet, heißt es dort. Aus dieser Lernphase ist dieses Übungsprojekt entstanden – und derselbe Text kündigt an, dass am Abgelieferten nichts mehr nachgebessert wird.

Im Spiel steuert man einen KI-Krieger, der im Laufen Wände hochrennt, in der Bewegung schießt und sich mit einem Greifhaken von Plattform zu Plattform schwingt; sitzt ein Treffer sauber, verlangsamt sich die Zeit rund um den Schuss und öffnet die Lücke, die das normale Tempo verbirgt. Zwölf Trainingslevel und ein Endboss schließen die Herausforderung ab, im Genre der Indie-Action für einen Spieler – die Bibliothek ist für die Familienfreigabe freigeschaltet, und laufen tut das Ganze nur unter Windows.

Für alle, die einen Rohentwurf als Rohentwurf nehmen

Wer Fire&Fly öffnet, weiß von vornherein, was ihn erwartet: Man testet die neue Engine eines anderen, nicht die ausgefeilte Veröffentlichung eines großen Studios. Zwölf kurze Level Laufen und Schießen, ohne Zusage, dass nach dem Release noch etwas korrigiert wird. Das taugt für eine schnelle Actionsession, solange man nicht den Feinschliff einer großen Produktionsfirma erwartet. Wer dauerhaften Support, eine aktive Community oder eine Update-Historie sucht, geht besser weiter: Der Entwickler hat bereits gesagt, zu diesem Werk nicht zurückzukehren.