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Dead Blue Rose: Die Flucht aus dem Labor, die mit Vertrauen bezahlt wird

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Ohne Frist: Es bleibt im Katalog, bis der Shop es entfernt.

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Geholt wird es in deinem eigenen Shop-Konto; Clairo holt es nicht für dich.

Die Verfügbarkeit kann je nach Region unterschiedlich sein.

Das Grauen ist nicht nur das Ding, das durch die Gänge streift — es ist die Ungewissheit, ob der Mensch nebenan hilft oder verrät.

Eine Zelle, ein Spiegel, eine Rose, die im Auge wächst

Allein wachst du in einer Zelle mitten in einem Labor auf, ohne Erinnerung daran, wie du dorthin gekommen bist. Der Spiegel zeigt ein Bild, das nicht mehr zu dem passt, das du kanntest: Die Haut hat sich verändert, und im Auge ist eine blaue Rose aufgegangen. Der Strom fällt aus, das Schloss springt auf, und diese Störung ist die einzige Lücke für die Flucht.

Draußen warten nicht nur Gänge, die sich wie ein Labyrinth wiederholen: Dort sind weitere Gefangene in derselben Lage, und mit ihnen wurde etwas freigelassen, das lautlos durch dieselben Gänge jagt. Mit dem Weg nach draußen öffnet sich eine zweite Wahl, schmutziger als die erste: den zu sabotieren, der neben dir läuft, um die eigene Haut zu retten. Dead Blue Rose verlangt, dass du Fremden vertraust, um zu überleben — und liefert reichlich Gründe, genau dieses Vertrauen zu brechen.

Hinter dem Projekt steht ColdBones, das auch den eigenen Vertrieb übernimmt; gespielt wird allein wie in der Gruppe, mit Online-Koop für alle, die dem Labor lieber in Begleitung gegenübertreten.

Das Versprechen, das zum Start mitgeliefert wurde

Am 17. Juni 2024, in derselben Mitteilung, die den Start ankündigte, stellte ColdBones in Aussicht, Schwierigkeitsoptionen, mehr Gegenstände und vielleicht weitere Kreaturen für die Jagd auf die Flüchtenden nachzureichen. Werbung war das nicht: Es war das Eingeständnis, dass alle, die früh einsteigen, ein Labor mit einem einzigen Schwierigkeitsgrad und einer Handvoll Gegenstände zum Erkunden vorfinden.

Eine Empfehlung, die ihre Einschränkungen gleich mitliefert

Wer 25 Stunden im Labor verbracht hat, empfiehlt das Spiel weiterhin, und der Bericht stammt aus dem Juli 2026 — lange genug, um die Schwächen zu kennen und die Erfahrung trotzdem zu verteidigen. Was fesselt, heißt es dort, ist die drückende Stimmung der Gänge und die Mechanik, die Haut und Auge in eben jene blaue Rose verwandelt, ein Effekt, der zum Gesicht des Spiels geworden ist. Das Lob gilt vor allem dem Koop-Modus: besser mit Leuten gespielt, die man schon kennt, als mit Fremden.

Mit Kritik hält derselbe Bericht nicht hinterm Berg. Fallen und Gefahren häufen sich so weit, dass die Erfahrung zu hart gerät; die Möglichkeit zur Sabotage unter den Flüchtenden selbst sät Misstrauen in der eigenen Gruppe; und technische Leistungsprobleme stören genau dann, wenn die Flucht schnell gehen muss. Eine Empfehlung nach einer solchen Liste an Beschwerden wiegt schwerer als ein Lob ganz ohne Einwand.

19 mochten esMostly Negative37 nicht

Wer diese Tür öffnen sollte

Auf Steam, wo sich das Publikum nach dem Spielen äußert, neigt sich das Gesamtbild zur Klage und nicht zum Lob — und der Shop selbst fasst dieses Ergebnis mit einem negativen Etikett zusammen.

Das hebt die Empfehlung derer nicht auf, die dort drinnen schon 25 Stunden hinter sich haben, aber es warnt: Mit Unbekannten zu spielen fällt in der Regel härter aus, als mit Freunden einzusteigen, die sich vorher abgesprochen haben und die Gänge im Blick behalten, ohne sich gegenseitig den Rücken bewachen zu müssen. Wer damit leben kann, nicht zu wissen, ob der Partner nebenan die Tür öffnet oder sie von innen verriegelt, findet hier genau das, ganz ohne Erleichterung. Wer Gewissheit über die Gruppe braucht, sollte diese Gewissheit außerhalb des Labors klären, denn drinnen gibt es sie nicht.

Die Zellentür öffnet nach beiden Seiten: Die eine führt hinaus, die andere zu jemandem, der entschieden hat, dass dein Weg nach draußen weniger wert ist als der eigene.